Der Balanceakt einer Vorarlbergerin

Das Leben ein Erfolg?

Mein Leben verläuft auf jeden Fall erfolgreich. Bereits die Tatsache, leben zu dürfen, nehme ich als Geschenk mit großer Dankbarkeit an. Wo beginnt nun meine Erfolgsstory?

Die Selbständigkeit brachte viele Erfolge in mein Leben

  • Seit meiner Unternehmensgründung im Jahr 2007 sind Familie und Beruf endlich gut vereinbar. Ich arbeite zu fixen Zeiten, die sich nach dem Zeitplan meines Sohnes richten. Die Wochenenden halte ich mir für die Familie frei.
  • Mein Dasein als Unternehmerin macht mir großen Spass. Ich bin Gestalterin und freue mich an den Erfolgen meiner Kunden und Kundinnen. Ich delegiere, wann immer möglich an meine Partner/innen. Jetzt lebe ich Abwechslung und Weiterentwicklung jeden Tag.
  • Als begeisterte Netzwerkerin lebe ich Offenheit. Ich genieße es, Menschen kennenzulernen. Für mich ist jede Begegnung wertvoll. Zum Lernen, mich Austauschen oder einfach, weil wir alle soziale Wesen sind.

Ein Glaubenssatz, den ich über Bord warf

Auf meinem Lebensweg wurde mir oft gesagt: „Du musst hart arbeiten, um etwas zu erreichen. Sparen und vorsorgen.“ Heute weiß ich, dass das Leben im Fluss viel spannender ist und zufriedener macht.

Ich plane wenig, schaue nach links und rechts und setze mir Ziele nur zur Orientierung. Ich mache mir keine Sorgen über Finanzen oder Aufträge, sondern nehme das Leben, wie es kommt. Mit dieser Einstellung stellt sich die Fülle des Lebens von alleine ein.

Eine kurze Rückschau

Meine Kindheit und Jugend

Geboren bin ich im September 1968 in einem kleinen Dorf in Vorarlberg. Gemeinsam mit meinen 3 Geschwistern wuchs ich behütet auf. Wir Dorfbewohner kannten einander. Ein herzliches „Grüaß di“ war oft und überall zu hören.

Als ersten Durchbruch bezeichne ich meinen unabänderlichen Willen, mit ca. acht Jahren Taschengeld zu verdienen und kleine Jobs zu finden. Z. B. in der Dorfbücherei, bei Führungen in der gotischen Nachbars-Kirche. Ganz nach dem Motto: wo ein Wille, da ein Weg.

Nach dem Abschluss der Volks- und Hauptschule standen einige Entscheidungen an. Mein Vater war von meinen Plänen, die Matura zu machen, wenig begeistert. Als stetige Klassenbeste hatte ich die ausschlaggebenden Argumente zum Glück „Schwarz auf Weiß“ in der Hand.

Arbeiten in Zürich, studieren in Wien

Mit knapp 19 und um das Maturazeugnis reicher, übersiedelte ich für zwei Jahre nach Zürich in der Schweiz. Ich sammelte entscheidende Arbeitserfahrungen und traf mit 21 die Entscheidung, ein Studium zu beginnen.

Dieser Weg führte 1989 nach Wien, in die große Hauptstadt mit viel Freiheit und Möglichkeiten. Familie und Freunde fragen sich bis heute, wie ich mein Leben jenseits des Arlbergs genießen kann. Denn das Ländle bietet viel Lebensqualität. 

Nach dem Studium der Publizistik- & Kommunikationswissenschaft und Ethnologie und zahlreichen Nebenjobs studierte ich für ein Jahr berufsbegleitend an der Donau-Universität Krems. Das postgraduale Studium Verlagswesen mündete anschließend in der Marketingabteilung des Springer Verlags.

Mama und Alleinerzieherin

Nach drei weiteren Jahren trat mein Sohn in mein Leben. Nach einigen Monaten trennte sich der Vater meines Sohnes von uns. Plötzlich war ich Alleinerzieherin mit wenig Geld. Die Qualitäten einer Steh-auf-Frau kamen mir zugute: Positiv in die Zukunft zu schauen und das Beste aus der Situation zu machen.

Ich orientierte mich neu und arbeitete nach einer Ausbildung für zwei Jahre als Tagesmutter. Als mein Sohn alt genug für den Kindergarten war, absolvierte ich blockweise einen Lehrgang für Projektmanagement am WIFI Wien.

Nach einigen Monaten Stellensuche – als Alleinerzieherin mit Kind erfüllten sich alle Klischees einer schwierigen Arbeitssuche – begann ich bei einer Vermögensberatung zu arbeiten. Geplant war eine Teilzeitstelle in den Bereichen Kommunikation und Organisation.

Gearbeitet habe ich mehr als Vollzeit. Das Leben im täglichen Hamsterrad begann: Ich hetzte zwischen Kindergarten und Arbeitsstelle hin und her. Ein Zeitpensum, das nur zwei Jahre zu schaffen war. Eine grundsätzliche Neuorientierung wurde notwendig.

Innehalten und neu orientieren

In einer krankheitsbedingten Auszeit, sprich Burn-Out, nahm ich zwei entscheidende Dinge wahr:

  • Ich lernte, gut auf mich und meinen Körper zu schauen. Heute nehme ich mir Zeit für meine wöchentliche Einheit Afro Dance, das Fitnessstudio und für Bewegung an der frischen Luft.
  • Ich fand meinen Glauben als spirituelle Kraftquelle wieder. Heute ist dieser meine tägliche Kraftquelle und gibt mir Zuversicht.

Einige Monate später reifte in mir der Gedanke, meine Freiheitsliebe mehr in mein Leben zu integrieren. Der Plan, mich selbstständig zu machen, nahm Form an. Im Mai 2007 war es soweit.

Werbeagentur interlink marketing

Ich gründete die Agentur interlink marketing e. U. und genieße seitdem fast täglich mein Leben als Unternehmerin. Mit ungewöhnlichen Ideen, Planung und Energie gelang es mir, mich in kurzer Zeit am Markt zu positionieren:

  • Als Marketing-Beraterin für kleinere Unternehmen. Mit einer Begleitung, die budgetschonend ist und auf unkonventionelle Methoden aus dem Coachingbereich zurück greift.
  • Als Texterin, die suchmaschinenoptimierte und leicht verständliche Texte für alle Branchen formuliert. Kurz und prägnant, um Leser/innen keine Zeit zu stehlen.

Ich lebe nun seit 1989 glücklich in Wien und bin neugierig auf alles, was noch kommt.
Ich freue mich, Sie/Dich kennen zu lernen!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Einladung der Business-Mamas im Februar 2010.

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Die bodenständige Werbeagentur für Klein- und Mittelbetriebe

Maria-Tusch-Straße 6/16 A, 1220 Wien (Seestadt Aspern)

+43 (0)660/408 79 75

oladejo@interlinkmarketing.at

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