Der „gute“ alte Werbebrief

Direct Mailings für EPU und KMU

Direct Mailings bzw. Werbebriefe flattern jeden Tag ins Haus. Trotz dieser Fülle ist der gute „alte“ Werbebrief per Post empfehlenswert.

  1. Sie benötigen keine Zustimmung für die Zusendung, im Gegensatz zu E-Mailings. D. h., Sie können neue Adressen nützen.
  2. Als einfacher Werbebrief mit einer Beilage, z. B. einem Folder, ist das Mailing relativ kostengünstig.

Auf die richtige Verpackung kommt es an

Denken Sie beim Konzipieren Ihres Direct Mailings an die erste Hürde, die Verpackung. Der erste Eindruck zählt. Machen Sie daher Ihre EmpfängerInnen neugierig auf den Inhalt. Gestalten Sie das Kuvert so, dass Ihre Hauptbotschaft ins Auge springt.

Achten Sie auf Qualität und darauf, dass Sie als Absender gleich erkennbar sind. Ihre EmpfängerInnen entscheiden binnen weniger Augenblicke, ob sie Ihr Kuvert öffnen oder gleich wegschmeißen. Mit einfachen und günstigen Stickern können Sie ein weißes Kuvert schnell aufpeppen.

Blickpunkte schaffen

Wenn Sie es geschafft haben, dass Ihr Werbebrief geöffnet wird, ist die zweite Hürde zu überwinden: die Relevanz des Briefes. Ihre EmpfängerInnen möchten auf einen Blick erkennen, was sie davon haben, weiterzulesen. Untersuchungen zum Leseverhalten haben folgende Ergebnisse gebracht:

  • Zuerst wird ein Bild, z. B. das Logo oder ein Foto oder das P.S. betrachtet.
  • Danach wird die Adresse kurz überprüft.
  • Es folgen der Betreff und die Anrede.
  • Ist das Interesse der LeserInnen geweckt, fällt deren Blick auf Schlüsselbegriffe im Text sowie fett oder kursiv gesetzte Textstellen, farbliche Hervorhebungen oder Unterstreichungen.

Ein Direct Mailing ist kein Massenmail. Wenn Sie Ihre EmpfängerInnen korrekt ansprechen, haben Sie die dritte Hürde überwunden. Jede/r liest seinen Namen gerne.

Nutzen, Nutzen und Nutzen

Stellen Sie in Ihrem Direct Mailing bzw. Werbebrief immer deutlich den Nutzen Ihres Angebotes dar – vor allem im Betreff und den (Zwischen-)Überschriften. Achten Sie beim Einstiegssatz darauf, dass Sie nicht für sich als Unternehmen, sondern für Ihre EmpfängerInnen schreiben.

Noch ein Tipp: Überladen Sie Ihren Werbebrief nicht. Pro Absatz platzieren Sie eine Botschaft. Erarbeiten Sie vorab Ihre Hauptbotschaft und den Hauptnutzen. Dann kennen Sie Ihren „roten Faden“. Denken Sie daran: KundInnen wollen Probleme gelöst oder Wünsche erfüllt bekommen. Sie wollen den Nutzen auf dem Präsentierteller konsumieren und keine Produktvorteile aufgelistet lesen.

Ein Direct Mailing ist wie ein Gespräch

Bei vielen Themen neigen wir dazu, uns geläufige Fachbegriffe oder Abkürzungen zu verwenden. Denken Sie immer daran: Ein Direct Mailing bzw. ein Werbebrief ist wie ein Verkaufsgespräch. Verpacken Sie Ihre Botschaften daher in eine klare und einfache Sprache. Stellen Sie sich vor, Sie würden mit einem Nachbarn, einer Nachbarin sprechen und ihm/ihr eine Lösung für ein Problem anbieten.

Wichtig ist es, Aufforderungen zum Handeln einzubauen. Dafür eignet sich der Abschlusssatz. Von selbst denken Ihre EmpfängerInnen gar nicht daran, gleich zu reagieren, einen Termin zu vereinbaren, Ihre Website zu besuchen, sich für eine Veranstaltung anzumelden, usw.

Im P.S. bringen Sie am besten den Anlass Ihres Werbebriefes auf den Punkt oder verweisen auf Ihre langjährige Erfahrung und Ihre Spezialkompetenzen. Lesen Sie noch weitere Tipps für das Schreiben von Werbebriefen.

3 Tipps zum Texten von Direct Mailings

  1. Die persönliche Ansprache: Sprechen Sie Ihre LeserInnen immer direkt und korrekt an. Auch wenn die Recherche von Titel und Namen zeitaufwendig ist. Mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ locken Sie niemanden an. Im Gegenteil: Ihr Brief wirkt uninteressant, da unpersönlich.
  2. Unterschreiben Sie selbst: Ein persönlicher Ansprechpartner am Ende des Werbebriefes ist vertrauensbildend. Schreiben Sie nicht nur: „Ihr XY-Berater“, sondern nennen Sie Ihren Namen und Ihre Funktion. Wichtig: Eine Original-Unterschrift zeigt mehr Wirkung als eine Kopie.
  3. „Sie“-Botschaften formulieren: Beschreiben Sie Ihr Angebot nicht aus der Sicht Ihres Unternehmens –  „Wir sind spezialisiert auf XY“ –  sondern kehren Sie den Nutzen für Ihre LeserInnen hervor. Z. B., „Gestalten Sie Ihre Zukunft sicher – mit XY.“

Hier lesen Sie noch mehr Tipps zum Verfassen von Direct Mailings!

Fazit

Nutzen Sie das Potential von Direct Mailings bzw. Werbebriefen. Gestalten Sie Ihr Kuvert auffällig und seien Sie als AbsenderIn präsent. Verwenden Sie eine persönliche Anrede und bereiten Sie den Nutzen Ihres Angebotes gut auf. Bauen Sie Schritt für Schritt Vertrauen auf: über ein stimmiges Design, klare Botschaften, eine persönliche Unterschrift, uvm.

Professionell gemacht bringen Direct Mailings Rückmeldungen und Anfragen. Daher ist ein Werbebrief wie eine Flasche 10-jähriger Rotwein: alt und gut.

Kontakt

interlink marketing e. U.

Die bodenständige Werbeagentur für Klein- und Mittelbetriebe

Maria-Tusch-Straße 6/16 A, 1220 Wien (Seestadt Aspern)

+43 (0)660/408 79 75

oladejo@interlinkmarketing.at

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